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Selbstständig machen: Bist du ein Gründertyp? 10 Vor- und Nachteile

Du denkst über den Reiz der Selbstständigkeit nach? Du bist dir aber nicht sicher, ob das was für dich wäre? Sich selbstständig machen erfordert nicht nur Mut, sondern auch einen klaren Blick auf deine Eigenschaften.

Nicht jeder möchte von zu Hause arbeiten oder sich selbstständig machen. Vielen ist die Sicherheit und ein geregeltes Einkommen deutlich wichtiger als mutig ins kalte Wasser zu springen. Im Angestellten-Verhältnis können sie entspannter schlafen. Für manch andere ist der Drang nach Freiheit mehr Wert als das Bedürfnis der Sicherheit.

10 Vorteile, die für eine Selbstständigkeit sprechen

1. Keine Wegzeiten mehr

Wenn man in kein Büro mehr fahren muss, spart man sich nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit, die man bei einer Gründung benötigt. Wenn du 30 Minuten in die Arbeit gebraucht hast, sind das aufs Jahr gerechnet 260 Stunden, die du dir jetzt sparen kannst.

Das sind also 10 Tage Urlaub!

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2. Freie Zeiteinteilung

Du bist eine Frühaufsteher und immer der Erste im Büro? Jedoch geht die Arbeit und die Meetings erst gegen 9 Uhr los? Damit ist wohl jetzt Schluss. Du darfst anfangen, wann du möchtest und aufhören, wenn es dir passt.

3. Zeitfresser Meetings

Nutzlose Meeting haben dich schon immer genervt? Jetzt kannst du es anders machen!

4. Selbstständige verdienen mehr als Angestellte

Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat berechnet, dass Solo-Selbstständige im Schnitt 3 Euro mehr pro Stunde verdienen als Angestellte. Selbstständige, die Mitarbeiter einstellen, verdienen sogar 6 Euro die Stunde mehr.

Sport-Fakts: 

  • Jeder 10. Selbstständige verdient mehr als 4.500 Euro im Monat.
  • 25 Prozent der Selbstständigen in Deutschland verdienen mehr als 2.900 Euro im Monat
  • 1 Prozent der in Deutschland Selbstständigen erwirtschaftet ein Monatseinkommen von 10.000 Euro
  • Auch im Bereich der Selbstständigkeit verdienen Männer im Schnitt 25 Prozent mehr als Frauen

5. Keine Business-Klamotten mehr!

Die Jogginghose und Kapuzenpullover werden eins mit dir. Setze dich ganz gemütlich vor dem Laptop mit einem Tee in der Hand und lege los. Die Büro-Klamotten können einfach im Schrank hängen bleiben. Aus meiner Erfahrung ist es dennoch unglaublich wichtig, hin und wieder mal sich schick anzuziehen. Somit gewinnst du ein kleines bisschen Kontrolle über dich selbst.

6. Urlaube müssen nicht abgestimmt werden!

Als Selbstständiger hast du deinen Urlaub selbst in der Hand. Du kannst entscheiden, wann und wie oft du Urlaub machst. Des Weiteren kannst du dir auch Urlaubsgeld auszahlen. Tendenziell muss ich hier erwähnen, dass Selbstständige deutlich weniger Urlaub machen, als Angestellte oder sogar im Urlaub arbeiten.

7. Kein Zeitdruck mehr!

Durchaus arbeiten Freiberufler und Selbstständige unter einem eigenen Zeitdruck. Nur sitzt kein Teamleiter oder Chef ihnen im Nacken, um sie anzutreiben.

8. Keine Lust zu arbeiten – auch mal ok! 

Die Sonne scheint und du hast richtig Lust einfach für 2 Stunden am See zu liegen und eine Runde schwimmen zu gehen? Statt 30 Minuten Mittagspause einfach mal eine Stunde an der frischen Luft spazieren gehen? Ja, dafür musst du dich jetzt nicht mehr rechtfertigen. Die Arbeit bleibt natürlich liegen, dennoch ist eine Kurzzeit-Erholung oft besser, als sich zu quälen.

9. Persönliche und private Angelegenheiten können jederzeit erledigt werden!

Ein Kind muss zum Arzt, das andere hat Musikunterricht? Falls du keine Kinder hast, dann kannst du auch einfach mal vormittags zum Arzt gehen oder amtliche Angelegenheiten erledigen. Dafür musst du auch keine Überstunden abbauen, früher aus stempeln oder sogar einen Urlaubstag einplanen.

10. Etwas erschaffen, auf was du stolz sein kannst!

Wirtschaftspsychologen kommen zum Schluss, dass Selbstständige deutlich zufriedener sind als Angestellte. Sogar dann, wenn sie weniger verdienen.

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Selbstständig machen: 6 wichtigsten Nachteile, die dagegen sprechen

1. Achtung beim Selbstständig machen: Die Trennung zwischen Privatleben und Arbeitsleben verschwimmen!

Die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist als Selbstständiger oft nicht möglich. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist von enorm wichtig, um als Selbstständiger gesund zu bleiben. Am Anfang einer Existenzgründung ist eine Trennung fast nicht möglich, dennoch ist ein optimales Ziel, nach einer gewissen Zeit unbedingt Privatleben vom Arbeitsleben zu trennen.

2. Gründen und soziale Absicherung sichern! 

Um die soziale Absicherung musst du dich jetzt zu 100 Prozent kümmern und zahlen. Welche Absicherungen für dich als Existenzgründer oder Selbstständiger wichtig sind, listen wir hier auf und erklären dir, wie du vorgehen kannst.

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3. Disziplin, auch wenn du mal keine Lust hast

Ohne Selbstdisziplin geht eine Existenzgründung nicht. Grundsätzlich benötigt man in jeden Lebensbereichen Disziplin, um erfolgreich zu sein oder eine Sache abzuschließen. Mit Ordnung, Regeln und Disziplin wird der Alltag für Unternehmer deutlich angenehmer. Die meisten Selbstständigen sagen, dass ihnen Disziplin für ihre Arbeit nicht schwerfällt.

Für alle, die davor Angst haben, in ein Motivation-Loch zu fallen: Es gibt hervorragende Techniken, um Selbstdisziplin zu lernen und erfolgreich anzuwenden:

  • Welche Tageszeit passt perfekt zu dir? Finde die richtige Zeit für dich, in dieser du am besten funktionierst und konzentriert arbeiten kannst. Jeder tickt anders und ist zu unterschiedlichen Zeiten effizient und ergiebig. Kennst du bestimmt aus deinem Freundeskreis auch: Während der Eine morgens voller Engagement ist, kommt der Andere erst am Abend so richtig in die Gänge. Das bedeutet, jeder sollte seinen eigenen Biorhythmus kennen, um zielführender an seinen Zielen zu arbeiten.  Genauso gehört der eine zu den Morgensportlern und der andere benötigt Sport am Abend für einen Ausgleich zu einem anstrengenden Tag.
  • Weniger Routine – mehr Leben?! Ich bin kein Freund von Routine. Dennoch hilft sie mir, gerade in Phasen der Motivationslosigkeit an meinen Schreibtisch zurückzukehren. Welche Routine du in deinem Alltag einbauen kannst, musst du natürlich für dich selbst wissen. Mir hilft es morgens laufen zu gehen und danach 15 Minuten Yoga zu machen, um mich für den Alltag gewappnet zu fühlen. Manchmal gebe ich auch der Motivationslosigkeit nach, um mich ganz bewusst auch auszuruhen.
  • Motivation durch Meditation! Jeder hat in seinem Leben Tiefpunkte. Auch wenn deine Mühe und Arbeit keine Früchte trägt, ist es enorm wichtig, sich wieder vor Augen zu führen, warum man das alles überhaupt macht! Sich vor Augen führen ist genau der richtige Ausdruck für eine kleine Meditationssession. Nimm dir 10 Minuten Zeit, ohne Smartphone, Musik oder Fernsehen. Schließe die Augen und visualisiere, wofür du diesen Aufwand betreibst. Stell dir vor, wo du dich siehst. Gehe in die Tiefen deiner Vorstellung, wie du dich bewegst, wie du dich fühlst und was du sehen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Das hilft ungemein, dich zu fokussieren. Die Selbstdisziplin kommt von ganz allein – versprochen.

4. Die Auftragslage kann sehr schwanken!

Deine Auftragslage bestimmt die Höhe deines Einkommens als Selbstständiger. Dennoch können Kunden abspringen und das Einkommen stark schwanken. Folgend ist eine hervorragende Akquise und Kundenbindung das A und O für einen Unternehmer.

5. Die Steuer und die Steuererklärung sind aufwendiger!

Freiberufler müssen sich um ihre Steuer selbst kümmern oder einen Steuerberater engagieren. Lohnend ist ein Steuerberater: denn als Selbstständiger kannst du eine Menge Steuern sparen. Je nach Form der Selbstständigkeit gelten unterschiedliche Bestimmungen. Hier findest du alle Informationen, welche Bereiche deiner Arbeit du steuerlich absetzen kannst.

6. Arbeitszeit bleibt Arbeitszeit – auch zu Hause! 

Die meisten Existenzgründungen finden zu Hause statt. Unter Tags arbeiten Freiberufler konzentriert am Aufbau ihres Unternehmens. Deine Umwelt sollte es nicht ausnützen, dass du für eine ständige Kontaktaufnahme, immer erreichbar bist. Ein Tipp hier: Informiere dein Umfeld, dass du tagsüber arbeitest und von wann bist, wann du tatsächlich erreichbar bist (zum Beispiel, wenn du Mittag machst)

Deine Mutter würde dich auch nicht im Büro anrufen, als du noch Angestellter warst. Sie würde versuchen, dich nicht zu stören. Deiner Umwelt muss klar sein, dass deine Existenzgründung mindestens genauso wichtig ist wie dein Angestellten-Verhältnis.

Tipp zum Weiterlesen:

Du hast Schwierigkeiten, eine Entscheidung zu treffen? Dann geben wir dir hier hilfreiche Tipps, wie du dein Leben vereinfachst, schnelle und einfach Entscheidungen treffen zu können. Bessere Entscheidungen für dein Leben zu treffen, kannst du lernen!

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